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Landkarte
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© 2010
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Sapa
Der Ort wurde 1922
in einem Hochtal inmitten der Hoang Lien-Berge erbaut.
Von den Franzosen wurde diese Gebirgskette "Tonkiner
Alpen" getauft. Einer
der Berge ist der Fansipan und mit 3143 mtr. der höchste Gipfel
Vietnams.
Sapa liegt auf 1600 mtr. und ist bekannt für kalte und wolkenreiche
Winter.
Wer also im Winterhalbjahr diese Gegend besucht, muss warme Kleidung
einpacken. In den Nächten kann die Temperatur bis auf 0 Grad
abfallen.
Kaum ein Haus besitzt eine Heizung, lediglich einige Hotel haben
Zimmer
mit Kamin. Das ist aber auch nur wenig hilfreich, wenn es nur
feuchtes
Bambusholz zum anheizen gibt. Was man auf keinen Fall benutzen
sollte,
sind die offenen Holzkohleöfen. Die entstehenden Dämpfe können
lebens-
gefährlich werden. |
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Sapa
ist in der Woche relativ ruhig und nur per
Bahn über Lao Cai erreichbar. Touristenbusse
verkehren von Hanoi aus nur am Wochenende.
Der Grund ist der örtliche Samstagsmarkt. An
jedem Freitagnachmittag beginnt sich der Ort
mit Touristen zu füllen. Wer den Troubel nicht
mag, meidet besser den Samstag. |
In der
Ortmitte befindet sich eine katholische
Kirche und direkt davor gibt es sogar ein "kleines
Fußballstadion". Zu dem Berg im Hintergrund ist
ein Wanderpfad angelegt mit einigen netten
Attraktionen. Ideal für einen kleinen
Spaziergang. |
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Hotels
gibt es reichlich im Ort. Das Auberge
Hotel ist mit das größte und bietet von den
terrassenartig angelegten Balkonen einen
grandiosen Ausblick in das Tal. |
Die
gesamte Umgebung ist wunderschön und
für ausgiebige Wanderungen erste Wahl. Wer
etwas weiter abgelegene Dörfer erreichen
möchte, sollte die örtlichen Motorradfahrer
mieten. Auch selber fahren ist kein Problem.
Motorräder werden im Ort vermietet. Aber
Vorsicht! Die Straßen sind teilweise miserabel. |
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Die
Hmong und Dzao sind zahlenmäßig die
größten ethnischen Gruppen der Region.
Mittlerweile verdienen viele ein wenig Geld
dazu, durch den Verkauf von Souveniren. Die
Art und Weise, wie sie das tun ist einmalig
und es macht Freude mit Ihnen zu handeln. |
Es gibt
zahlreiche Dörfer in der Umgebung, in
denen die Menschen noch recht bescheiden und
einfach wohnen. Sie können eigentlich jedes
dieser Dörfer besuchen, sollten sich aber vorher
über die Verhaltensweise informieren. Auf keinen
Fall sollten Sie freigiebig Geschenke verteilen.
Das macht die Menschen zu Bettlern. |
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Gearbeitet
wird überall wo gerade Platz ist, die
Sonne scheint oder es einfach Spaß macht zu
arbeiten. Man bekommt den Eindruck, das diese
Menschen wirklich vollkommen zufrieden und
ausgeglichen sind. Ob das wirklich so ist, kann
ein Außenstehender nur schwer beurteilen. Und
welchen positiven oder negativen Einfluss die
moderne Welt auf Dauer bringt ??? |
Wer
gerne abseits der Touristenpfade, alleine
unterwegs ist, der wird sich wohlfühlen. Solche
Gegenden sind prädestiniert dafür, bzw. nur
Individualreisende in kleinen Gruppen sollten
diese Gebiete bereisen. Immer wenn ganze
Scharen von Touristen angekarrt werden,
dann gibt es sehr schnell ein Problem ... |
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Sapa
als Geheimtipp zu empfehlen wäre falsch.
Zum einem ist es das schon lange nicht mehr,
zum anderen ist es nicht jedermanns Sache,
relativ einfach seinen Urlaub zu verbringen.
Und "den Geheimtipp" gibt es sowieso nicht
wirklich, erst recht nicht im Internet... |
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