Vietnam im Aufbruch...

Sprache und Schrift

Die Sprache des Landes ist ein Mix aus Mon-Khmer, Tai und Chinesisch. Einige grammatikalische Elemente und die Tonhöhen stammen aus den Tai-Sprachen. Viele Menschen sprechen ein gutes Englisch. Aufgrund der engen Beziehungen zwischen der ehemaligen DDR und Vietnam findet man immer wieder Einheimische, die Deutsch sprechen. Auch die französische Sprache wird in einigen Gebieten gut gesprochen. Das Erlernen der vietnamesischen Sprache ist sehr schwer. Jede Silbe kann in verschiedenen Tonlagen gesprochen werden und ergibt dabei immer ein völlig anderes Wort.

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Die auf dem lateinischen Alphabet basierende quo ngu-Schrift wurde im 17. Jahrhundert von christlichen Missionaren entwickelt. Bei dieser Schrift werden die Tonhöhen durch Akzente gekennzeichnet. Unter der chinesischen Herrschaft vor 2000 Jahren bis ins 13. Jahrhundert schrieben die Gelehrten die chinesischen Schriftzeichen. Mit dem sich entwickelnden Nationalbewusstsein erfanden sie dann eine eigene Schrift, wobei man ein chinesisches Zeichen für den Ton nahm und es mit einem anderen zusammenfügte, um ein neues Zeichen zu schaffen, welches im Chinesischen gar nicht existierte. Heutzutage gibt es einige wenige Gelehrte, welche diese nom Schrift noch lesen können.