Vietnam im Aufbruch...

Sapa

Der Ort wurde 1922 in einem Hochtal inmitten der Hoang Lien-Berge erbaut. Von den Franzosen wurde diese Gebirgskette "Tonkiner Alpen" getauft. Einer der Berge ist der Fansipan und mit 3143 mtr. der höchste Gipfel Vietnams. Sapa liegt auf 1600 mtr. und ist bekannt für kalte und wolkenreiche Winter. Wer also im Winterhalbjahr diese Gegend besucht, muss warme Kleidung einpacken. In den Nächten kann die Temperatur bis auf 0 Grad abfallen. Kaum ein Haus besitzt eine Heizung, lediglich einige Hotel haben Zimmer mit Kamin. Das ist aber auch nur wenig hilfreich, wenn es nur feuchtes Bambusholz zum anheizen gibt. Was man auf keinen Fall benutzen sollte, sind die offenen Holzkohleöfen. Die entstehenden Dämpfe können lebensgefährlich werden.

  • viet235
Sapa ist in der Woche relativ ruhig und nur per Bahn über Lao Cai erreichbar. Touristenbusse verkehren von Hanoi aus nur am Wochenende. Der Grund ist der örtliche Samstagsmarkt. An jedem Freitagnachmittag beginnt sich der Ort mit Touristen zu füllen. Wer den Troubel nicht mag, meidet besser den Samstag.

  • viet238
In der Ortmitte befindet sich eine katholische Kirche und direkt davor gibt es sogar ein "kleines Fußballstadion". Zu dem Berg im Hintergrund ist ein Wanderpfad angelegt mit einigen netten Attraktionen. Ideal für einen kleinen Spaziergang.

  • viet237
Hotels gibt es reichlich im Ort. Das Auberge Hotel ist mit das größte und bietet von den terrassenartig angelegten Balkonen einen grandiosen Ausblick in das Tal.

  • viet239
Die gesamte Umgebung ist wunderschön und für ausgiebige Wanderungen erste Wahl. Wer etwas weiter abgelegene Dörfer erreichen möchte, sollte die örtlichen Motorradfahrer mieten. Auch selber fahren ist kein Problem. Motorräder werden im Ort vermietet. Aber Vorsicht! Die Straßen sind teilweise miserabel.

  • viet208
Die Hmong und Dzao sind zahlenmäßig die größten ethnischen Gruppen der Region. Mittlerweile verdienen viele ein wenig Geld dazu, durch den Verkauf von Souveniren. Die Art und Weise, wie sie das tun ist einmalig und es macht Freude mit Ihnen zu handeln.

  • viet202
Es gibt zahlreiche Dörfer in der Umgebung, in denen die Menschen noch recht bescheiden und einfach wohnen. Sie können eigentlich jedes dieser Dörfer besuchen, sollten sich aber vorher über die Verhaltensweise informieren. Auf keinen Fall sollten Sie freigiebig Geschenke verteilen. Das macht die Menschen zu Bettlern.

  • viet213
Gearbeitet wird überall wo gerade Platz ist, die Sonne scheint oder es einfach Spaß macht zu arbeiten. Man bekommt den Eindruck, das diese Menschen wirklich vollkommen zufrieden und ausgeglichen sind. Ob das wirklich so ist, kann ein Außenstehender nur schwer beurteilen. Und welchen positiven oder negativen Einfluss die moderne Welt auf Dauer bringt ???

  • viet198
Wer gerne abseits der Touristenpfade, alleine unterwegs ist, der wird sich wohlfühlen. Solche Gegenden sind prädestiniert dafür, bzw. nur Individualreisende in kleinen Gruppen sollten diese Gebiete bereisen. Immer wenn ganze Scharen von Touristen angekarrt werden, dann gibt es sehr schnell ein Problem ...

  • viet236
Sapa als Geheimtipp zu empfehlen wäre falsch. Zum einem ist es das schon lange nicht mehr, zum anderen ist es nicht jedermanns Sache, relativ einfach seinen Urlaub zu verbringen.

Und "den Geheimtipp" gibt es sowieso nicht wirklich, erst recht nicht im Internet...